Hallo, Ihr lieben Namensschwestern, Ihr Carola´s!
Ich hatte früher auch ziemliche Schwierigkeiten mit meinem - scheinbar sehr hart und abgrenzend klingenden - Namen, der sich nie in eine Koseform verbiegen ließ... ;-)
In der Schule wurde ich entweder als "die Carola" oder nur mit meinem Nachnamen gerufen, seltsam unpersönlich, und war auch meist eher bei den Außenseitern (in dieser Outlaw-Group allerdings gerne und oft als Führungsperson ;-), aber dennoch nie "Mitglied")
Ich wünschte mir oft, mehr zur Gemeinschaft zu gehören und den meiner Meinung nach weicher und angepasster klingenden Namen Carolin, aber darauf ging nie jemand ein.
Immer schon, das sehe ich heute, war ich einfach "die Carola":
Frei, ungepasst, auch uneinnehmbar, keiner Gruppe vollkommen zugehörig, sondern für alle offen.
Manchmal fühlte ich mich deswegen unglücklich und orientierungslos, letztlich aber immer gut und offen dafür, mit jedem Menschen (auch Gruppen, Ideologien und Systemen...) in offenen, ehrlichen, sogar sehr intensiven Kontakt treten, dabei innerlich aber unabhängig von dauerhafter Zugehörigkeit bleiben zu können.
Im Laufe des Lebens wuchs ich mehr und mehr in meinen wunder- und sehr kraftvollen Namen CAROLA hinein und trage ihn heute (jetzt bin ich 47) mit Stolz :-)
Und werde problemlos, sogar eher bewundernd, auch von allen anderen in meinem bunt gemischten Umfeld so genannt.
Mich wundert und erfreut gleichzeitig, dass Ihr fast alle ähnliche Erfahrungen gemacht habt.
Scheinbar gehören wir alle zu den seltenen selbstbestimmten und wirklich unabhängigen Frauen (obwohl wir uns natürlich auch extrem tief binden können - aber eben nur freiwillig, offen und bedingungslos!)
Meinen zweiten Namen Elisabeth habe ich bis vor kurzem fast vollstänig ignoriert, er kam mir altbacken vor.
Erst als ich vor einigen Monaten an einen Ort ähnlichen Namens zog, drang seine "wundervolle" Bedeutung in mein Bewusstsein.
Und ich erkannte, dass mein Name mich und mein Leben perfekt beschreibt:
CAROLA: Frei wie eine Amazone von allen Normen, selbstbestimmt, offen für alle und alles, kraftvoll und verlässlich den eigenen Kindern, Familie und Freunden, intensivst und leidenschaftlichst liebend, doch immer unabhängig bleibend den über alles geliebten Menschen (auch Männern!) gegenüber.
und gleichzeitig ELISABETH: Jederzeit absolut vertrauend meiner Intuition, mich voll und bedingungslos hingebend der innere Stimme (in Namensbedeutungen "Gott" genannt).
Klar, genau das war auch immer da...
Mein Doppelname geht auf meine Großmutter (Karoline) und Mutter (Liselotte) zurück.
Früher fand ich das antiquiert und ganz schrecklich. Das war so nach dem Motto: Du musst im Leben das machen, was wir nicht geschafft haben. Hatte so einen fremdbestimmten Beigeschmack...
Heute bin ich sehr froh, eine Abwandlung der Namen dieser beiden kraftvollen Frauen selbst zu tragen.
Und ganz unabhängig von ihnen auf meine Weise verwirklichen und erleben zu dürfen, was er bedeutet und an wirklichen Wundern im Leben ermöglichen kann ;-)
Also: Sollte jemand hier eine Tochter erwarten, und spüren, dass sie etwas ganz Großartiges in ihrem Leben - entgegen aller Norm und Euren Erwartungen - bewirken will und wird,
vielleicht passt zu diesem Wesen auch der Name Carola oder sogar
Carola Elisabeth... :-)