Meine Mutter wollte mich Senara nennen. Der Standesbeamte sagte aber, dass dieser Name nicht eingetragen sei. Sie sollten mich Serena nennen. Da für meine Eltern aber weder Serena noch ein Gerichtsverfahren sinnvoll waren, haben sie mich schließlich Lisa genannt.
Als mein Mann dann die Idee hatte unsere zweite Tochter Senara zu nennen, fragten wir nach, ob dieser Name denn erlaubt sei. Der Standesbeamte sagte und, dass dieser Name doch weder das kindeswohl gefährde und auch eindeutig weiblich sei (er gind von SENta und sARA aus) Daraufhin fragte er nach ob dieser Name schon einmal vergeben wurde, oder ob wir einen Antrag stellen müssten, der seiner Meinung nach ohne Probleme genehmigt worden wäre.
Er erfuhr dann, dass in Deutschland schon fast 20 Senaras eingetragen wurden, die teilweise älter als ich sind.
Auf unsere Frage, warum der Name dann bei mir nicht genehmigt wurde, meinte er, dass der damalig Standesbeamte wohl keine Lust gehabt hätte in ein anderes als das bayrische Namensbuch zu schauen. In den meisten anderen sie der Name damals zwar unbekannt, aber eingetragen oder vermerkt gewesen.
Also an alle, die einen unbekannten Namen für ihr Kind eintragen lassen wollen: Wenn sich euer Standesbeamter auf Stur stellt, dann fragt seine Vertretung oder einen Standesbeamten in einem anderen Rathaus.
Lisa mit Nora und Senara