Kind adoptieren??

Gast

Mich würde mal interessieren, ob ihr gerne ein Kind adoptieren würdet oder ein Pflegekind zu euch nehmen würdet, auch wenn ihr schon ein oder mehrere leibliche Kinder habt?
Wir überlegen gerade, ob wir einem Kind ein neues Zuhause "schenken" sollen. Wir haben schon 2 Söhne, Rafael(1) und Valentin(3).

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Gast

Also erstmal an Melanie: Respekt davor, das du einsiehst, dass du nicht alleine dein Kind großziehen kannst, und das es besser ist, ersteinmal die Schule zu beenden!Wünsche euch alles gute und das du später deinen weiteren Kinder und evtl. einem Pflegekind deiner Liebe schenken kannst.
Und jetzt zum Thema: Ich (14) bin selbst Pflegekind, ich bin seit dem Todmeiner Mutter vor 4 Jahren in meiner Pflegefamilie! Und ich bin unglaublich dankbar dafür, weil ich dnke gerade die erste Zeit mit mir war nicht immer nur schön und einfach, aber sie haben immer zu mir gestanden *danke* ich war auch im Heim, aber natürlich ist es nicht das selbe, wie in einer Familie, die einen liebt und einen nicht versorgt, weil sie dafür bezahlt werden. Ich denke schon, das ihr damit einem Kind eine schöne Kindeheit schenken könnt, was weitaus wichtiger ist als materielles! Allerdings solltet ihr euch bewusst sein, dass die erste Zeit nicht einfach wird, und ihr solltet es nur dann tun, wenn ihr wirklich wisst, dass ihr ein fremdes Kind lieben könnt. Meine Pflegeeltern haben eine eigene Tochter, sie ist 1 Jahr älter als ich, und natürlich empfinden sie für sie anders als für mich, aber sie stehen zu mir und ich glaube sie lieben mich auch irgendwo.
Ich würde später auch gerne Kinder adoptieren, ich hätte gerne eine große Familie, aber ich sehe keinen Sinn darin, selber 10 Kinder in die Welt zu setzen, wobei sich so viele Kinder über eine Familie und ein zu Hause freuen würden!
Alles gute, Leah

Gast

Hallo meine kleine Tochter Julie (1J)lebt in einer Pflegefamilie. Es wird dort ununterbrochen betreut. Das ist mir und meinem Freund (18J) leider wegen Schule und Ausbildung nicht möglich. Wir sind froh dass wir diesen Weg gewählt haben. Wir sehen wie sie wächst und gedeiht. Ein Vorteil wir kennen die Pflegefamilie, haben von anfang an mit ihnen Kontakt und gehen unsere Tochter jede Woche besuchen. Sie sagt uns mit ihren wenigen Worten die sie spricht Mama und Papa und den Pflegeeltern Pflegemama Andrea und Pflegepapa Jayden. Später werde ich sicher einmal weitere Kinder bekommen und wenn ich dann Vollzeit Mama bin werde ich einem Kind das zurückgeben was Julie jetzt geschenckt wird.
Grüsse Melanie

Gast

Ich selbst wurde adoptiert. Mit 15 habe ich (jetzt 17) es erfahren. Meine leiblichen Eltern wollten das nicht wirklich, denn sie haben mich direkt nach meiner Geburt abgegeben und wollten keinen Kontakt. Doch meine leibliche Schwester (24) schon.
Das war fuer mich ein richtiger Schock & ich bekam auch verschiedene Probleme.
Aber nach einiger Zeit sah ich auch ein, dass mich meine Adoptiveltern lieben, während mich meine leiblichen nicht wirklich wollten.
zu meiner leiblichen Schwester hab ich richtig guten Kontakt.
Daher finde ich Adoptionen auch sinnvoll.

Gast

Hast du des mal gelesen? Die haben schon 2 Söhne!
Mein Patenkind ist auch adoptiert und ich denke es ist das beste, was ihm je passiert ist. Der Kleine bekommt deshalb auch nicht weniger Liebe und wenn er etwas älter ist, dann wird er auch erfahren, dass er "nur" adoptiert ist.

Gast

Wenn gott wollte dan hättet ihr welche!bin selber adoptivkind!und das schlimmste ist ohne liebe aufzuwachsen!und viele können ein fremdes kind nicht lieben weil sie sich nicht selbst ihn ihm wieder erkennen!viele tun es aus reinem egoismus!bitte überlegt euch gut ob ihr einem kind echte liebe geben könnt was nicht euer eigenes ist!

Gast

Hallo
Ja - aber man sollte wenn es aus einem anderen Land oder sogar Erdteil kommt niemals den Schmerz unterschätzen der entstehen wird durch das rausgerissen sein von dort -aus dem eigenen Heimatland /der eigenen Kultur und Geschichte und Familie ,Muttersprache etc.und dem damit verbundenem imensen Verlust.Ich kenne junge Menschen die sich im nachhinein lieber gewünscht haben dort geblieben zu sein auch wenn sie dort keinerlei Überlebenschance gehabt hätten in der Realität.Das kommt laut Studien häufig vor.Auch das diese Kinder wenn sie älter werden häufig schlimme Probleme bekommen -Deswegen denke ich nicht! das man das darum nicht tun sollte-im Gegenteil.Aber man sollte es überlegt tun und damit rechnen ,darauf vorbereitet sein das Probleme kommen -so behütet es für das Kind hier sein mag.Das damit immer Trauma und tiefer Trauer verbunden ist für die Kinder - die ihnen unter Umständen aber das Überleben sichert und eine Zukunft- sollte agerade wenn sie älter werden bewußt bleiben.Man sollte sich auch mit dem Herkunftsland und der Kultur selber und gemeinsam mit dem Kind intensiv auseinandersetzen .
Alles Gute!

Gast

Hallo!
Carola, Meine Cousine 3. Grades kann keine eigenen Kinder bekommen. Sie hat vor 7 Jahren ein kleines Mädchen aus Pakistan zu sich genommen. Sie war damals 1 Monat alt. Die Kleine heißt übrigens Jolanthe, den Namen durften sich Carola und ihr Mann aussuchen!
Vor einem Jahr kam noch ein kleiner Ilja aus der Ukraine dazu. Er ist jetzt 4 Jahre alt und hat das Down-Syndrom.
Ich finde toll, dass sie Kindern, die nicht ihre sind, die Chance gibt, behütet aufzuwachsen und eine Zukunft zu sichern.
Eine Adoption ist aber auch kein leichter Weg. Erst muss sicher gestellt sein, dass es einem Adoptivkind in der Familie auch wirklich gut geht (leider können da, glaube ich, eigene leibliche Kinder auch ein Hindernis sein).
Überlegt es euch gut und informiert euch rechtzeitig bei Fachleuten und anderen Adoptiveltern.
Viel Glück für eure Familie!
Maja mit Leopold, Friedrich, Christoph und Krümelchen

Gast

Tippfehler, ältester (Pflege-)Sohn ist 7 Jahre alt.

Gast

Wir haben zwei Pflegesöhne (2 und 7 Jahre alt) und selber noch vier Kinder (9 Monate, 3 Jahre, 3 Jahre und 8 Jahre).
Es ist ein schönes Gefühl einem Kind ein neues, vielleicht schöneres, Zuhause zu geben.
Allerdings ist damit auch eine große Umstellung verbunden.
Die Kinder kommen oft aus schwierigen Verhältnissen und müssen noch vieles Normales lernen.
Inzwischen haben die Jungs sich schön in die Familie eingegliedert und keiner würde bemerken, dass es nicht unsere leiblichen Kinder wären, wenn sie nicht dunkelhäutig wären;)
Es ist eine Menge Arbeit, vorallem wenn man noch andere Kinder hat, aber es ist zu schaffen und später werden sie Euch wahrscheinlich sehr dankbar sein.
Ich finde es allerdings wichtig, Ihnen zu sagen, woher sie kommen und warum sie bei Euch leben. Und wenn sie Ihre leibl. Eltern kennelernen dürfen/wollen, ihnen nicht im Wege zu stehen.

Lg, Carla mit *Sohn (9 Monate), *Tochter (3 Jahre), *Tochter (3 Jahre), *Tochter (8 Jahre), *Sohn (2 Jahre) und *Sohn (8 Jahre)

Gast

Mein Mann möchte ein Mädchen, mir ist das Geschlecht eigentlich egal, obwohl ein Mädchen echt toll wäre. Ich denke ein Kind im Alter von 4 oder 5 Jahren wäre ganz gut, vielleicht auch 2 Jahre, dann können sie alle gut spielen.

Gast

Es gibt denke ich Sachen die kann man nicht als Normales Geschwisterpaar Lernen,wenn man ein Christliche und Muslimisches Kind hat dann können diese Kinder für dieses Land richtige Vorbilder sein!

Gast

An Lia: Können sie so etwa nichts voneinander lernen?

Ich würde es machen! Den Kindern oder dem Kind ein neues Zuhause geben ist doch etwas wunderbares.
In welchem Alter sollte das Kind denn sein und welches Geschlecht? Wenn man fragen darf.

Gast

Ich wollte eigentlich immer schon eine Familie aus eigenen Kinder und 2 adoptierten,so können die Kinder von einander was lernen!

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