Ich fand meinen Namen als Kind immer schrecklich. Wurde aber von meiner Familie, meinen Freundinnen und Freunden immer Willu genannt (wohl, weil ich als Kleinkind meinen Namen nur so aussprechen konnte). Das fand ich ganz ok. Als ich mit 18 Jahren dann zum Studieren weggezogen bin, habe ich mich gegen jede Verniedlichund (und jeden Spitznamen) meines Namens ausgesprochen. Denn ich finde, Namen sind nicht Schall und Rauch, sondern man sollte sich damit identifizieren. Und ich glaube, dass alle Eltern (bewusst oder unbewusst) den Namen ihres Kindes mit bestimmte Verhaltensweisen verbinden und es auch z.T. danach erziehen. Ich jedenfals hatte das Glück, Wilrud ("die Willenstarke") genannt zu werden und dass meine Eltern mich auch so erzogen haben.








